Valley of the Giants Tree Top Walk

Im südwestlichen Australien gibt es nahe der Stadt Walpole eine Sehenswürdigkeit: Einen Tree Top Walk. In Deutsch würde man vermutlich Baumwipfelpfad dazu sagen.

Die Attraktion liegt innerhalb des Walpole-Nornalup National Parks und führt durch eine Region von alten Bäumen, die zum Teil über 70m hoch sind. Der Pfad erreicht mit 40m seinen höchsten Punkt und ist rund 600m lang.

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Der Eintritt beläuft sich aktuell auf AU$21.00 (rund 14,00€).

Für mich war es mein erster Baumwipfelpfad und ich fand es ganz nett. Würde bestimmt wieder herkommen, wenn ich da nochmals vorbei fahre.

Viele Grüße
Dieter

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Hilton Garden Inn Singapore

Singapur (bzw. “Singapore” in der englischen Schreibweise) ist eine meiner Lieblingsstädte in Asien. Glücklicherweise war ich schon mehrfach dort.

Normalerweise ist das Conrad Hotel meine Stammunterkunft. Nicht zuletzt, weil mein Reisebegleiter Conrad Bear dort her kommt ;) Das Conrad Singapore war das erste Hotel der Conrad-Marke, das ich besucht habe. Und anfangs war ich schwer begeistert von dem Hotel und der Freundlichkeit dort. Leider hat das über die Jahre nachgelassen und so war es für den Aufenthalt letzte Woche klar, mal ein anderes Hotel auszuprobieren. Das Hilton Singapore hatte ich bei einem meiner ersten Reisen schon ausprobiert, das war ganz ordentlich. Seit Kurzem gibt es aber neben dem Conrad und dem Hilton noch ein Hotel der “Hilton Garden Inn”-Marke. Das habe ich dieses Mal ausprobiert.

Im Vorfeld habe ich einige negative Berichte gelesen, in denen sich Gäste über die Lautstärke und Lage beklagt haben. Um so mehr war ich gespannt.

Das Hotel liegt in Little India und die nächste U-Bahn-Station ist DT12/NE7 “Little India”. Vom Flughafen Changi aus ist man in ca. 30 Minuten mit Umsteigen in Tanah Merah und Bugis dort. Die Fahrt mit Uber kostete mich SGD19, was aktuell etwa 12€ entspricht.

Der Checkin verlief freundlich und ich bekam ein Zimmer im 10. Stock.:

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Das Zimmer war ordentlich, sauber und es gab nichts zu beanstanden. Es ist etwas klein, aber das ist bei dem Preis-/Leistungsverhältnis in dieser Stadt zu erwarten. Bezahlt habe ich SGD174 (~109€).

Frühstück ist – dank Status – kostenfrei und es war ausreichend. Gab “westliche” Speisen wie Gebäck, Obst, Würstchen, Kartoffeln, Speck, frisch zubereitete Eierspeisen sowie asiatische Elemente. Für mich völlig in Ordnung.

Personal war bei den wenigen Begegnungen aufmerksam und ich hatte keinerlei Grund für eine schlechte Bewertung. Mitreisende Freunde – di im 9. Stock untergebracht waren – beklagten sich über nächtliche laute Flurbeschallung durch das Hotelradio. Im 10. Stock war davon nichts zu hören. Mein Zimmer lag direkt am Aufzug, aber auch von dem habe ich nichts mitbekommen.

Für meinen nächsten Besuch in Singapore wird das Hilton Garden Inn ganz sicher wieder berücksichtigt werden.

Viele Grüße
Dieter

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Endlich – mein eigener Privatjet!

Huhu, ich bin’s!

Ihr wisst ja, dass ich gerne verreise. Bin ja schließlich nicht umsonst Dieters Reisebegleiter. Seit ich meine Heimat – das Conrad Hotel in Singapore – 2011 verlassen habe, bin ich schon über 900 mal in einem Flugzeug mitgeflogen. Mir macht das Spaß und ich kann auch dort das erledigen, wozu ich ausgebildet wurde.

Nach so vielen Flügen dachte die Swiss wohl, jetzt wird es Zeit für meinen eigenen Privatjet und hat mir einen geschenkt:

Privatejet

Und das auf einem Flug von Zürich nach Singapore :)

Leider fliegt der noch nicht für mich, ich muss zuerst noch lernen, wie ich damit umgehen muss und was ich tun muss, um den abheben zu lassen. Gar nicht so einfach…

Falls ihr Tipps für mich habt könnt ihr euch ja melden. Danke!

Viele Grüße
Euer Conrad

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Curio Reichshof Hamburg zum Dritten

Über das Hotel Curio Reichshof Hamburg habe ich ja schon zwei Mal berichtet, nämlich hier und hier.

Vergangenes Wochenende war mein (wenn ich richtig gezählt habe) fünfter Aufenthalt in diesem Hotel und da wurde es Zeit, einen kurzen dritten Blogbeitrag dazu zu schreiben.

Gebucht hatte ich ein “King Medium Room” mit einem “Discover Hamburg”-Paket zum Gesamtpreis von 338,00 Euro für zwei Nächte – als vorausbezahlte Rate, nicht stornierbar. Das “Discover Hamburg”-Paket beinhaltet eine “Hamburg Card” pro Tag, also in meinem Fall für zwei Tage. Warum die Paket-Rate preislich günstiger war als eine Rate ohne Paket weiß wohl nur das Hotel selber. Genutzt habe ich die Hamburg Card nur für die S- und U-Bahnfahrten.

Sven Hennig hat Ende Juli diesen Jahres ebenfalls zweit Beiträge zum Curio verfasst, die ihr hier und hier findet (Vorsicht: Viele Werbebanner). Aus diesem Anlass haben wir uns ein wenig auf Twitter über die Erfahrungen unterhalten und auch das Social Media-Team vom Reichshof hat sich eingeschaltet und schrieb mir “Wir freuen uns auf deinen Besuch im August!”. Auf den freute ich mich grundsätzlich auch und dachte, nun kann ja nichts mehr schief gehen.

Bei der Ankunft am Freitagabend wurde mir Zimmer 304 zugewiesen. Aufgrund meiner schlechten Erfahrung (die natürlich subjektiv ist) mit Zimmern zur Kirchenallee wurde mir bei den letzten Aufenthalten jeweils zugesichert, dass in meinem Profil ausdrücklich vermerkt wird, dass ich keine Zimmer auf dieser Seite möchte. Meine Abneigung beruht auf Temperaturgründen und nicht wegen des zu erwartenden Lärms durch die Straße. Lärmprobleme konnte ich keine feststellen, die Fenster sind gut isoliert.

Zimmer 304 liegt auf der Seite zur Kirchenallee…

Ich bat zu prüfen, ob ein anderes Zimmer verfügbar ist, ob eine komplette Stornierung des Aufenthalts möglich ist oder ob man mich in ein anderes Hotel umbuchen kann. Keine der Optionen war möglich, also zog ich in Zimmer 304. Getränkevoucher (wie sie in der Vergangenheit an andere verteilt wurden gab es diesmal keine), die Hamburg Card musste 2x ausgestellt werden bis das Datum korrekt passte.

In einem Hotel dieser Preisklasse und der Aussage, mit dem Park Hyatt oder dem Marriott in Hamburg in einer Liga zu sein erwarte ich, dass bei wiederkehrenden Gästen solche Wünsche berücksichtigt werden. Falls dies aus Auslastungsgründen nicht möglich ist – was ja durchaus vorkommen kann -, halte ich eine Information im Vorfeld für nicht zu viel verlangt. Aber wahrscheinlich sehe ich das falsch.

Im Zimmer 304 angekommen erwartete mich die nächste negative Überraschung. Dass ein King Size-Bett im Curio aus zwei einzelnen Matratzen besteht – die erfreulicherweise inzwischen mit einem Topper versehen und dadurch etwas angenehmer zum schräg schlafen sind – ist nichts Neues und auch nichts, was vom Hotel einfach geändert werden kann. Was mich aber schon beim allerersten Besuch verwirrte ist, dass ein King Size Bett in einem Zimmer gebucht für eine Person mit zwei kleinen Bettdecken ausgestattet ist.

Bild King Size Bett (2016)
(Das Bild stammt von meinem Aufenthalt im Jahr 2015.)

Zu dem Thema hatte ich bei den letzten beiden Aufenthalten schon Gespräche und man hat mir versichert, dass man in meinem Profil den Wunsch nach einer einzigen großen Bettdecke vermerkt.

Tja, auch das wurde leider nicht berücksichtigt.

Auch hier gilt dasselbe wie beim obigen Punkt: Sowas kann doch nicht so schwer sein. Oder das Hotel soll einfach klar sagen, sorry, wir berücksichtigen keinerlei individuellen Wünsche. Dann weiß der Gast wenigstens, woran er ist. Aber etwas mehrfach zusichern und mehrfach nicht einhalten ist sehr unschön!

Klagen auf hohem Niveau? Ja, teilweise! Aber wenn ich ein Hotel betreibe und den geschilderten Anspruch habe und hohe Preise verlange, dann sollte ich auch zuverlässige Qualität liefern. Wo ist ansonsten der Unterschied zu einem Holiday Inn oder Motel One? Bei dem erwarte ich sowas zum Beispiel überhaupt nicht – und wurde schon positiv überrascht, als ich einige Male beruflich im Motel One am Michel übernachtet habe.

Nach kurzer Diskussion an der Rezeption wurde mir versprochen, im Laufe des Abends die Bettdecke auszutauschen – was auch geschah:

King Size Bett

Zimmer 304 ist ein “King Large Superior Room”, was einem zweifachen Upgrade entspricht. Wenn meine beiden Wünsche berücksichtigt worden wären, hätte ich gerne auf das Upgrade verzichtet. Das weiß das Hotel auch, denn auch das hatten wir besprochen und wurde (angeblich) vermerkt.

Als kleinen Willkommensgruß gab es eine nette kleine Schachtel “Studentenfutter” und zwei Pralinen. Bei den Pralinen war das Mindesthaltbarkeitsdatum 10 Tage zuvor abgelaufen. Auf so etwas könnte ruhig auch geachtet werden.

Das Thema “Mindesthaltbarkeitsdatum” bei Lebensmitteln ist ein Thema für sich. Manche Menschen sind der Ansicht, man könne Milch oder Schokolade, die in warmen Zimmern liegen auch wochen/monatelang später noch gefahrlos verzehren. Wenn man sich an das Mindesthaltbarkeitsdatum hält, fördert man die Wegwerfgesellschaft. Ich sehe das etwas differenzierter. Bei manchen Lebensmitteln (Suppenpulver, tiefgefrorener Butter etc.) halte ich mich auch nicht dran. Ändert meiner Meinung nach aber nichts daran, dass im gewerblichcn Umgang darauf aufgepasst werden sollte. Was ich privat in meinem Kühlschrank mache interessiert nur mich. Was ich aber als Restaurant oder Hotel verwende, sollte schon zuverlässig sein.

Ob meine Magenprobleme am Sonntag und Montag daran lagen oder nicht wird sich nicht herausfinden lassen.

Bei meinen letzten Aufenthalten (außer dem Eröffnungswochenende) stand auch immer eine lieblose, unpersönliche Karte dabei. Diesmal war wenigstens mein Name drauf. Etwas Stil können sie doch in dem Hotel :)

Was mir beim Check-In auch auffiel: Meine Anschrift/Kontaktdaten entsprachen nicht denen aus meinem Hilton Honors-Profil bzw. denen, die ich während der Buchung eingegeben habe. Somit wurde natürlich auch die Rechnung falsch ausgestellt, was mir aber in diesem Fall egal war, da nicht für die Umsatzsteuer relevant. Was das über den Zustand der IT aussagt kann sich jeder selber überlegen.

Bei den letzten Aufenthalten gab es jeweils Probleme mit dem Internetzugang. Als Zugangsprovider wird MyCloud verwendet und wenn man sich als Hotelgast einloggt ist das Internet quasi nicht nutzbar. Wir haben an einem iPhone versucht, eine WetterApp aus dem Appstore herunterzuladen – das ist uns nicht gelungen. Über LTE war der Download in wenigen Sekunden erledigt. An der Internetsituation hat sich (noch) nichts verbessert. Es wurde aber seitens des Hotels bekanntgegeben, dass sich da etwas bis Ende des Jahres tun wird. Klingt gut!
Dank eines kleinen “Tricks” konnte ich an meinem iPhone erfreulicherweise rund 10 MBit/s synchron nutzen. Statt mit den Hotelzugangsdaten habe ich mich mit meinem Boingo-Konto angemeldet. Die Gold und Platinum Kreditkarten von American Express beinhalten eine kostenfreie Boingo-Nutzung mir.

Eine weitere subjektive Verbesserung betrifft die Bar in der Lobby. Die heißt nun “EMIL´S Bistro Café und Bar” und serviert Coca Cola :) Bislang gab es da nur Bio-Cola von “now”.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Thema “Bio” nicht mehr existent ist. Wie ihr meinem ersten Bericht entnehmen könnt, legte das Hotel viel Wert auf Bio-Produkte und aus regionalem Anbau. Davon ist (sichtbar) nichts mehr zu sehen. Der damals hervorgehobene Bio-Apfelsaft ist verschwunden, Orangensaft schmeckt und sieht aus wie aus dem Discounter.

Dennoch ist das Frühstücksbuffet sehr umfangreich und lieferte alles, was ich mir wünsche für ein Frühstück. Auch geblieben ist die Freundlichkeit im Frühstücksrestaurantbereich. Für unsere Gruppe konnte für Sonntag dank Vorwarnung am Abend zuvor ein Tisch für 10 Personen organisiert werden.

Für einen abschließend sehr negativen Eindruck sorgte das Hotel wiederholt durch die beharrliche Nichtgesprächsbereitschaft. Ich habe mehrfach versucht, die Punkte zu besprechen, was auf keinerlei Interesse stieß. Trotz Unterstützung durch das Hilton Customer Care Center war niemand an einem klärenden Gespräch interessiert. Das ist sehr bedauerlich – das Hotelmanagement scheint so von sich überzeugt zu sein, dass Gästefeedback nicht erwünscht ist. Ich warte noch immer auf eine Reaktion.

Mir ist durchaus klar, dass sich ein Hotel in Hamburg derzeit nicht um seine Gäste kümmern muss, denn die prinzipielle Buchungslage sieht sehr gut aus. Das “Hamburger Abendblatt” meldet einen Übernachtungsrekord. Also kommt es auf den ein oder anderen unzufriedenen Gast überhaupt nicht an.
Das dachte airberlin auch mal….

Beim Check-out wurde mir angeboten, die 30€ Getränkerechnung aus der Bar von der Gesamtrechnung zu nehmen. Dies habe ich erst mal abgelehnt und alles bezahlt. Die Leistung wurde ja erbracht und an der gab es auch nichts zu bemängeln. Mir hätte übrigens direkt nach der zweiten Reklamation eine aufrichtige Entschuldigung/Erklärung und ein Getränkegutschein für die Bar oder ein paar Meilen als Zeichen gereicht. Aber auf so eine einfache Idee kommen die Hotelmitarbeiter nicht.

Der nächste Hamburg-Aufenthalt für Spätsommer 2018 ist gerade in Planung, gebucht ist noch nichts. Ob es wieder das Curio wird?

Viele Grüße
Dieter

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Steine gucken :)

Huhu, ich bin’s! Endlich darf ich mal wieder einen kleinen Reisekurzbericht schreiben.

Vor einiger Zeit haben wir beschlossen, endlich mal in England Steine gucken zu gehen. Also so richtig wichtige Steine, die im Kreis herum stehen: Stonehenge. Die Planung dazu haben dann zwei Freunde von uns und Dieter gemacht.

Stonehenge liegt hier:

Also gar nicht so weit von London entfernt. Am besten fährt man da dann mit dem Auto hin. Es gibt zwar auch geführte, teure Bustouren, aber sowas mögen wir ja gar nicht. Und da wir eh eine Kleingruppe waren, lohnte sich ein eigener Mietwagen umso mehr. Nach Rücksprache mit den Mitreisenden war klar, dass wir uns an einem Samstag morgen in London Heathrow treffen. Die anderen hatten nämlich ihre Flüge nach London City schon gebucht. Wir sind dann Freitagabend nach London Heathrow geflogen, denn so arg frühes aufsehen muss ja auch nicht sein Winking smile

Auf dem Weg vom Hotel beim Flughafen Heathrow nach Stonehenge machten wir noch zwei Zwischenstopps:

Wir haben uns schnell mal die Steine vom Schloss Windsor angeschaut:

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Da am Eingang eine  fast unendlich lange Schlange war, haben wir auf eine genauere Begutachtung der Steine verzichtet – immerhin wollten wir ja noch nach Stonehenge weiter.

Kurz hinter Windsor haben wir noch schnell bei der Pferderennbahn in Ascot angehalten. Wir haben aber keine Promis gesehen und auch keine Pferde. Macht nichts.

Nach kurzer weiterer Fahrt kamen wir dann auch schon am Besucherzentrum in Stonehenge an. Es gab genügend freie Parklätze, für die man nichts bezahlen muss. Sehr nett. Man muss aber Eintritt bezahlen. Wir haben unsere Tickets direkt vor Ort und nicht online gekauft. Man kann dann mit einem Shuttlebus bis fast direkt an die Steine fahren, muss also gar nicht viel laufen.

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Die Steine und deren Anordnung sind schon beeindruckend. Wenn man jetzt nicht jeden einzelnen Stein stundenlang fotografieren will, reichen etwa 60-90 Minuten vor Ort. Je nach Andrang muss man nämlich etwas warten, bis ein freier Shuttlebus da ist.

Als nächstes Stand die Frage im Raum, wie kommen wir wieder zurück von London? Gibt es etwas preisgünstiges und lustiges gleichzeitig? Gerne natürlich neue Strecken, neue Flugplätze und neue Flugfirmen. Alle 3 Kriterien konnten nicht eingebaut werden, aber immerhin entschieden wir, nach Stonehenge noch mehr Steine gucken zu gehen. Es gibt da in Italien ein paar schiefe Steine, die da gut reinpassen: Der schiefe Turm von Pisa.

Um von London nach Pisa zu kommen, suchten wir also einen günstigen Flug. Da bot sich dann an, von London Gatwick aus nach Genua zu fliegen. Das war preislich günstig und außerdem ist bei schönem Wetter der Landeanflug in Genua sehr sehenswert und schön!

Von Genua kommt man recht bequem und landschaftlich reizvoll mit dem Zug nach Pisa. Hat uns rund 30 Euro gekostet für die 1. Klasse. Lohnt sich!

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Von Pisa aus flogen wir dann abends direkt nach Hause.

Die kleine Rundreise sah demnach so aus:


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz

Das war ein schöner Ausflug!

Danke auch an unsere Mitreisenden und Mitorganisatoren Smile

Viele Grüße
Euer Conrad

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Pfannkuchen essen in Tallinn

Vor ein paar Monaten fragten mich Freunde, ob ich nicht mit nach Tallinn kommen möge an einem Wochenende im März. Nach kurzer Rücksprache mit meinem Kalender sagte ich zu. Warum gerade Tallinn? Ich war doch schon mal am Lennart Meri Flughafen (TLL), wenn auch nur für eine sehr kurze Nacht. Es stellte sich heraus, dass die kleine Gruppe bislang noch nie mit einer Finnair A350-900 geflogen ist. Und die wird für eine Verbindung von Helsinki nach London zu Crewtrainingszwecken als normale Linienmaschine eingesetzt. Und es gab einen vernünftigen Flugpreis von London nach Tallinn und zurück. Ich hatte bereits im Oktober 2015 die Gelegenheit, die AY A350 auf einer Kurzstrecke kennenzulernen. Tallinn als Reiseziel fehlte mir ja eh noch, also perfekt. Also habe ich das Ticket gebucht: LHR-HEL-TLL-HEL-LHR. Erfreulicherweise gibt es in Tallinn ein Hotel der Hilton Gruppe, also habe ich das auch gleich gebucht. Bekanntlich wohne ich aber nicht in London sondern bei Stuttgart, also brauchte ich noch die Flüge von und nach London. Auch kein Problem, es fliegen ja British Airways und Eurowings/Germanwings auf dieser Strecke. So habe ich mich dann entschlossen, den Hinflug mit British Airways und den Rückflug mit Germanwings zu buchen. Dürfen beide etwas vom Kuchen abbekommen dachte ich mir ;) Da der Abflug in London nach Helsinki schon um 07:30 Uhr ist, musste ich eben einen Abend vorher anreisen. Kein Problem, das Hilton Garden Inn LHR Airport war günstig zu buchen und ich mag das Hotel wegen seiner Kombination aus Preis-/Leistungsverhältnis und Lage.

Die Flugroute sah dann letztendlich so aus:


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz.

Also nicht wirklich etwas besonderes als Flugstrecke. HEL-TLL war die einzig neue Strecke.

Freitagabend ging es los! Conrad freute sich, denn endlich durfte er wieder fliegen:

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Unterwegs haben sich dann alle Gruppenmitglieder zusammengefunden und wir haben im Hilton Garden Inn angekommen und aufgrund des frühen Abflugs auch recht schnell zu Bett gegangen:

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Kleiner Tipp: Viele Hotels rund um den Flughafen Heathrow kann man bequem mit dem kostenpflichtigen Hotel Hoppa Bus erreichen. Wer sich die GBP 5 (einfach) oder GBP 9 (hin- und zurück) sparen will, kann die meisten Hotels auch kostenfrei mit den öffentlichen Bussen erreichen – dank der Heathrow Free Travel Zone. Das HGI erreicht man wie folgt:

Terminal 2&3: Bus 285 oder 555 bis Hatton Cross

Terminal 4: Bus 482, 490, 555, 724 bis Hatton Cross

Terminal 5: Bus 482, 490, 724 bis Hatton Cross

Oder man nimmt die Piccadilly Line für 1 Station bis Hatton Cross (NICHT kostenfrei). Von der U-Bahnstation aus muss man dann über die deutlich sichtbare Straßenüberführung und entlang der ersten Kreisverkehrsausfahrt zum Hotel laufen. Dauert im Normalfall 7-10 Minuten.

Am nächsten morgen ging es dann wie geplant mit Finnair (auf einem A319) vom LHR T3 nach Helsinki und von dort mit Nordic Regional Airlines (im Auftrag von Finnair)  weiter nach Tallinn (TLL).

Im Hilton Tallinn Park angekommen, wartete bereits eine kleine Begrüßungsüberraschung:

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Wir machten uns dann gleich auf den Weg in die Altstadt, um die wesentlichen Sehenswürdigkeiten zu suchen. Hier ein paar Eindrücke:

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Den Abend ließen wir dann im legendären Pfannkuchenhaus Kompressor ausklingen:

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Die Pfannkuchen sind wirklich lecker! Und mit rund 5 Euro auch preislich völlig akzeptabel.

Am nächsten Morgen ging es schon früh aus den Federn. Das Taxi holte uns um 05:00 Uhr (04:00 deutscher Zeit) am Hotel ab und brachte uns in unter 10 Minuten zum Flughafen. Reguläres Taxi kostete 8 Euro, mit Uber hatten wir am Vortag knapp 4 Euro bezahlt.

Der Flug nach Helsinki war pünktlich und unspektakulär. In HEL hatten wir einen kurzen Aufenthalt und flogen dann ja mit der A350-900 (OH-LWD) nach London:

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Beim Landeanflug auf London Heathrow hatten wir einen herrlichen Blick auf die Innenstadt von London – leider sind die Bilder vom iPhone aus durch die Kunststoffscheiben nicht so gut:

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Alles in allem war das mal wieder ein netter Ausflug!

Vielen Dank an meine geduldigen Mitreisenden :)

Viele Grüße
Dieter

PS: Ich verwende KEINE Affiliate-Links!

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Bose QC30 Noise Cancelling Kopfhörer

Seit ziemlich genau drei Jahren nutze ich sehr gern die kleinen Bose QC20i Noise Cancelling Kopfhörer wenn ich auf Reisen bin. Ich finde sie einfach praktisch und kompakt. Meine QC3 sind gefühlt von der Geräuschunterdrückungsqualität etwas besser, aber auch „unhandlicher“, wenn es beim Handgepäck auf jeden Kubikzentimeter Platz ankommt ;)

Seit drei Wochen habe ich (Danke an Christoph für den Tipp) die Bose QC30 als Reisebegleiter dabei. Das sind In-Ear Kopfhörer mit Bluetooth. Damit das möglich wird (irgendwoher muss ja der Strom kommen) gibt es dazu einen mehr oder weniger praktischen Halsring.

Ich glaube, dank Apple werden die Verpackungen solcher Produkte immer „edler“. Ob es das braucht ist eine andere Frage….:

Der eigentliche Packungsinhalt sieht so aus:

Wie schon bei den anderen Bose In-Ear Kopfhörern sind drei unterschiedlich große Ohrstücke dabei. Für den Transport gibt es eine passende und stabile Tasche.

Ich war zuerst skeptisch, wie das mit dem Halsring so ist. Ich hab ja manchmal einen dicken Hals ;) Nach ein paar Minuten „daran gewöhnen“ stört er mich nicht mehr – er passt auch mir gut. Angenehm dabei ist, dass ich die Ohrhörer mal kurz rausnehmen und einfach hängen lassen kann. Das ist mit den schnurgebundenen schon schwieriger. Und allgemein ist es angenehmer, eben kein Kabel mehr zu haben.

Die Klangqualität ist für meine Ohren sehr gut. Auch im Flugzeug oder Serverraum. Das Besondere an den Kopfhörern ist, dass sich die Geräuschunterdrückungsstärke einstellen lässt. D.h. ich kann sie auf minimal stellen und bekomme dann mehr mit, was um mich herum geschieht. Oder ich stelle sie auf maximal und habe den maximalen Komfort. Einstellen lässt sich das über das Steuerungselement am Kabel oder über eine App (für iOS und Android):

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Über die App lassen sich auch die bis zu acht gekoppelten Geräte steuern. Auch das finde ich sehr praktisch. Ich habe mein iPhone, mein Lumia und mein Surface Book gekoppelt. Zwei davon können gleichzeitig aktiv sein.

Am Kopfhörer selber kann man die Lautstärke sowie die bereits erwähnte Geräuschunterdrückungsstärke einstellen. Es gibt eine Sprachansage, die über den aktuellen Zustand (Akku, Koppelung, Anruf) informiert. Die Sprache kann auch via App verändert werden.

Bezüglich der Akkulaufzeit kann ich noch keine konkreten Angaben machen, aber die angegebenen 10 Stunden Nutzungszeit kommen bislang gut hin. Werde hier ergänzen, sobald ich mehr Erfahrungen habe.

Ganz ohne meine QC20i werde ich jedoch nicht auskommen. Es gibt keine Möglichkeit, die QC30 auch per Kabel mit einer Quelle zu verbinden. Und das brauche ich, um beispielsweise meine eigenen Kopfhörer im Flugzeug zu nutzen. Ja, es gibt Klinke-zu-Bluetooth-Adapter, die scheiden bei mir aber aus (unhandlich für mobilen Einsatz).

Fazit:

Nach rund drei Wochen bin ich sehr begeistert von den QC30 und möchte nicht mehr auf sie verzichten! Eine Möglichkeit, „analoge“ Geräte per Klinkenstecker anzubinden wäre das Sahnehäubchen.

Hinweis:
Es handelt sich hier wie bei mir eigentlich üblich um KEINEN bezahlten/gestellten Produkttest. Derartige Berichte überlasse ich lieber anderen. Ich habe die Kopfhörer ganz normal bestellt und bezahlt und hatte auch nicht vor, sie zurückzuschicken.

Viele Grüße
Dieter

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Tag 2: Noch immer Anreise

Vier Uhr dreißig! Wisst ihr, wie früh das ist? Naja, was tue ich nicht alles, nur um ans Ziel zu kommen.

Beim CheckOut im Hilton Kopenhagen Flughafen um 05:00 Uhr werde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Ecke der Eingangshalle ein kleines Frühstück für Frühaufsteher gibt. Sehr nett, hatte ich bislang erst sehr selten, dass es ne Kleinigkeit bereits vor dem offiziellen Frühstücksbeginn gab. Hätte ich mal annehmen sollen und da eine Semmel der so essen sollen. Aber nein, ich einfach unverbesserlich dachte, in der von BA genutzten Aviator Lounge CPH wird es schon was geben.

Nach kurzem Fußmarsch zum Terminal, CheckIn und durch den Fast Track an der Sicherheitskontrolle stand ich in der Lounge. Naja, ok. Die Auswahl ist jetzt nicht so, dass sie mich vom Hocker reißt. Egal. Weniger Essen tut mir auch gut. Ich stelle fest, dass ich ruhig noch eine Stunde länger hätte schlafen können, die Wege und Wartezeiten waren echt kurz.

Bald ging es zum Boarding. Der Flug nach London ist ein British Airways Flug, durchgeführt von Jet Time mit einer Boeing 737-700. Ich hatte meinen Lieblingssitzplatz 01A und war froh, dass in der Club Europe (so heißt die innereuropäische Business Class bei British Airways) der Mittelsitz (also 01B) nicht vergeben wird. Ansonsten wäre es eng geworden.

Flug war wenig ereignisreich, dafür pünktlich. In London allerdings einen Außenposition, das heißt dann Bus fahren. Die Business Class Gäste (wir waren 7 an der Zahl) bekamen aber einen eigenen Bus, so dass wenig Wartezeit entstand. Im Terminal 5 dann wie immer durch die erneute Sicherheitskontrolle und ab in die Lounge zum Frühstück.

Bald darauf machte ich mich auf den Weg zum Satelliten B, denn von dort startet mein Flieger nach Newark. Dessen boarding begann schnell und ich war recht zügig an meinem Sitzplatz 15K. Einer meiner Lieblingsplätze in der Boeing 777 – leider kann ich den nicht vorab reservieren. Der ist eigentlich für Passagiere mit Kleinkind vorgesehen. Aber das ist einer der wenigen Fensterplätze (wobei ein Fenster direkt am Sitz fehlt), bei dem man nicht über den Gangplatzpassagier klettern muss. Schnell stellte sich heraus, dass die Club World nahezu leer bleiben wird. Ich habe 10 Passagiere gezählt – bei 48 möglichen Sitzplätzen. Mir war es recht, denn dadurch konnten wir in eine der „Club World Mini Suiten“ umziehen ;)

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Ich mag ja grundsätzlich den Sitz von British Airways, weil ich da genügend Platz habe und es immer eine Chance gibt, ohne gestört zu werden bzw. jemanden zu stören einen Fensterplatz zu bekommen. Von so etwas ist bei Lufthansa nicht mal zu träumen.

Ich habe dieses Mal absichtlich keine Bilder vom Essen gemacht. Langsam finde ich das langweilig und es gibt genügend Reiseblogger, die jedes einzelne Salatblatt fotografieren.

Ankunft in Newark war pünktlich und dank Global Entry war die Einreiseprozedur nach 1 Minute erledigt. Gepäck hatte ich ja keines aufgegeben, so dass ich direkt zum AirTrain konnte, um mit ihm vom Terminal B zum Terminal A zu fahren. Kurz am Checkin Schalter von American Airlines vorbei und mir bei der völlig unmotivierten Dame meine Papierbordkarten abgeholt und dann durch die Sicherheitskontrolle. Schade, dass es in EWR keine TSAPre-Schlange gibt. Daher muss man einen Kompromiss eingehen und kann zwar Schuhe/Gürtel anlassen, Laptop und Flüssigkeiten müssen aber raus. Normal ist das ja nicht so. Egal.

Einen Admirals Club (die Lounge von American Airlines) sucht man in EWR auch vergeblich.

Der anschließende Flug nach Charlotte (CLT) war mehr als pünktlich und somit waren meine leichten Sorgen wegen dem Sturm dahin. Schönstes Wetter!

In CLT hatten wir kurzen Aufenthalt und dann ging es mit dem nächsten Flieger weiter nach Seattle. 5,5 Stunden Flugzeit. Zwischendurch habe ich es deutlich gespürt, dass ich so früh aufgestanden bin. War leicht „fertig“ und habe 1-2 Stunden gepennt.

Der Landeanflug auf Seattle war sehr beeindruckend. Bild wäre sicherlich nichts geworden, denn es war schon recht dunkel (20:30 Uhr) aber klar und die Reste vom Sonnenuntergang noch sichtbar. Sehr schöne Stimmung und herrlicher Blick auf die Space Needle und Downtown Seattle.

Morgen geht es zwar erst recht spät – kurz nach 13:00 Uhr – weiter, dennoch haben wir uns für das altbekannte Hilton Seattle Airport entschieden, das in Fußweite von den Terminals liegt:

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Gute Nacht!

Viele Grüße
Dieter

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Tag 1: Die Anreise

Freitag, 16.00 Uhr.

Endlich. Ich konnte es erfreulicherweise einrichten, heute im HomeOffice zu sein. Kurz vor vier schalte ich meinen Abwesenheitsassistenten in Outlook ein, um meine Kollegen und Kunden daran zu erinnern, dass ich nicht da bin. Auch denke ich daran, die Sprachmailbox unseres Exchange Servers mit einer Abwesenheitsnotiz zu besprechen. Meine Mobilnummer ist eh immer darauf umgeleitet, also alles erledigt!

Ich fahre mein Surface Book runter und packe es zusammen mit den letzten Reiseutensilien in meine Tasche. Warum erwähne ich mein Surface Book? Weil ich es lustig finde, dass die Apple-Jünger immer über ihr MacBook schreiben und selten über ihr Laptop/Notebook. Außer in IT-technischen Blogs spielt es doch keine Rolle, welche Marke das Laptop hat, oder?

Um 16:15 Uhr mache ich mich auf den Weg zur S-Bahnstation. Habe zum Glück nicht weit dahin und auch die Fahrt zum Flugplatz Hannover ist nicht allzu lange. Komme entspannt an und begebe mich zum Checkin-Schalter der SAS, um mir meine Bordkarte abzuholen. Ja, das ist altmodisch. Ich hab’s ja nicht so mit IT ;)) Ne, ich mache das noch immer: Papierbordkarten nutzen. Erstens hebe ich die kleinen Abschnitte davon auf, zweitens bietet eh nicht jede Fluggesellschaft eine vernünftige App für mein Windows Phone an und drittens mag ich das rumgefummel an der Sicherheitskontrolle und am Gate nicht. Wenn ich da zuschaue und sehe, wie lange das bei den meisten (nicht: allen!) dauert, dann weiß ich, dass es sich für mich lohnt, am Schalter vorbei zu gehen. Ist so oder so manchmal nützlich. Und Dank Status muss ich auch in der Regel selten länger anstehen.

Da ich wie immer ein Zeitpuffer eingeplant habe bis zum Abflug, kann ich in der Lufthansa Senator Lounge in Hannover noch so richtig schlemmen:

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Ich sehe, dass meine Maschine pünktlich aus Kopenhagen ankommt, also sieht es auch nach einer pünktlichen Reise aus. Dieser Flug wird nicht direkt von SAS durchgeführt, sondern von Jet Time. Die kenne ich von anderen Strecken schon. Als Fluggerät kommt die Aerospitale ATR 72-600 mit der Registrierung (Kennzeichen) OY-JZB zum Einsatz. Ich sitze auf 01C, da habe ich genügend Platz für meine Beine.

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Flug war kurz, pünktlich, freundlich. Obwohl ich schon mehrere ATR72-Flüge hinter mir habe, fällt mir auf, wie leise die doch im vorderen Bereich ist.

In Kopenhagen angekommen ging ich direkt zum Hotel. Mein Weiterflug nach London ist ja erst morgen, daher muss ich irgendwo übernachten. Und da das Hilton in Laufweite zum Flughafen liegt und die Kette meiner Wahl ist, habe ich mich dafür entschieden. Checkin war sehr freundlich. Die Fußballmannschaft von Armenien war auch in dem Hilton untergebracht und kam gerade an. Die haben morgen ein Länderspiel in Kopenhagen haben sie gesagt.

Als Zimmer gab es ein Executive King Plus Room, der sehr geräumig und gut ausgestattet ist:

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Noch ein kurzer Besuch in der Lounge und dann ging es auch schon bald ins Bett. Wecker für morgen steht auf 04:30 Uhr.

Gute Nacht!

Viele Grüße
Dieter

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Endlich Urlaub – eine kleine Reise steht an

Wir haben ja schon länger keinen Reisebericht mehr verfasst. Das wollen wir für einen Trip ändern und darüber berichten. Es ist aber kein Livebericht, wir sind schon wieder zuhause. Geschrieben wurde aber meist alles während der Reise, daher ist die verwendete Zeit auch Gegenwart.

Wo soll es hingehen?

Ich habe in den letzten Jahren 49 der 50 U.S.-Bundesstaaten sowie Guam, Puerto Rico und die U.S. Virgin Islands bereist. Aber ein U.S.-Bundesstaat fehlte noch: Alaska. Das lag immer daran, dass ich – obwohl Seattle mein am häufigsten genutzter U.S.-Flughafen ist – nie Zeit und einen passenden Tarif gefunden habe, da mal hoch zu fliegen. Doch das ändert sich nun endlich. Diese Reise steht ganz im Zeichen von Alaska.

Mit zwei Freunden beschlossen wir, den sogenannten Alaska Airlines Milk Run zu machen. „Milchkannenflug“ deshalb, weil die Flugstrecke mehrere Zwischenlandungen in kleineren Ortschaften in Alaska vorsieht. Streng genommen handelt es sich um mehrere Flugstrecken, die unter den Flugnummern AS 61, 62, 64, 65, 66 und 67  durchgeführt werden.

Die reine Milchkannenroute sieht so aus:


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz

Man könnte noch einen Abstecher nach Sitka (SIT) machen, das ließ sich aber nicht in unsere Tour einbauen. Am sinnvollsten erschien es uns, die AS 66 und den 2. Teil der AS 64 zu fliegen.

Da nur diese beiden Flüge alleine nicht spannend genug sind, haben wir noch ein paar Flüge drangebaut. Wir wollen ja auch etwas sehen :) Der inneramerikanische (domestic) Teil der Reise sieht dann von der Planung her so aus:


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz

Aus Zeitgründen mussten wir alles sehr eng takten, hoffentlich klappt das auch alles!

Ihr habt es wohl schon gemerkt – da fehlt noch was. Denn schließlich wohnen wir nicht in Seattle…. Wir brauchten daher auch noch einen „Positionierungsflug“. Von Hannover nach Seattle gibt es keinen nonstop-Flug – was ich ja gar nicht verstehe ;) Also mussten wir wieder basteln. Wichtigste Voraussetzung: So komfortabel wie möglich, so teuer wie nötig – also günstig! „Günstig“ bezieht sich nicht nur auf den Preis, auch die Ausbeute an Meilen muss stimmen. Zufälligerweise (klar) gab es zum Buchungszeitraum ein gutes preisliches Angebot und ich habe über das Reisebüro meines Vertrauens den Zubringer/Positionierungsflug nach Seattle gebucht.


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz

Zusammen mit den bereits in diesem Jahr geflogenen Strecken sollte dieser Trip ausreichen, meinen Goldstatus bei British Airways zu verlängern. Das ist mir wichtiger, als meinen Senator-Status bei der Lufthansa zu behalten.

Die gesamte geplante Flugroute sieht so aus:


Map generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz

10 Tage, 26 Flugsegmente, knapp 19.000 Entfernungsmeilen (rund 30.000km), 13 neue Flughäfen, 7 unterschiedliche Fluggesellschaften, davon 3 für mich Neue sowie 7 einzelne Flugtickets.

Inspiriert hat uns auch der Reisebericht von „Mr. Hard„. Gebucht haben wir alle Domestic-Flüge direkt auf alaskaair.com. Den Langstreckenanteil hat wie fast immer SkyTravelAgent gebucht.

Kurz vor Abflug in Hannover kamen die ersten Berichte über den Sturm „Hermine“ auf, der die Südostküste der USA besucht. Klasse, ihr habt gesehen, wo Charlotte, NC (CLT) liegt? Genau. Mal schauen, das könnte spannend werden. Und ziemlich unlustig, denn zwischen Ankunft in Seattle und Weiterflug nach Anchorage liegt gerade mal eine Nacht…

Warum machen wir so einen Trip überhaupt? Ganz einfach: aus Spaß! Und, um endlich mal Alaska von meiner Bucketlist streichen zu können. War langsam schon peinlich, so oft in den USA gewesen zu sein, und es bislang nie nach Alaska geschafft zu haben. Außerdem mögen wir „besondere“ Flüge, die nicht wirklich alltäglich sind.

Dazu zählen für mich zB.

  • der längste Linienflug (SQ21 EWR-SIN, 18,5h Flugzeit)
  • Der kürzeste Linienflug (PPW-WRY, <2 Minuten Flugzeit)
  • Rundflug mit dem „Rosinenbomber“ (DC-3)
  • Rundflug mit der „Tante Ju“ (JU-52)
  • Flug mit einem „Private Jet“ (hier: Cessna Citation CJ3)
  • Island Hopper UA 154

Auch spielt die Anzahl der unterschiedlichen angeflogenen Flughäfen eine kleine Rolle. Auf dieser Tour kommen gleich 13 neue dazu. Damit habe ich aktuell 286 unterschiedliche Flughäfen angeflogen (bzw. von dort abgeflogen). Nicht _wirklich_ wichtig, aber ein Sammlerobjekt. Und an manche außergewöhnliche Flughäfen erinnere ich mich sehr gerne. Dazu gehören:

  • Yuzhno-Sakhalinsk (UUS)
  • Vladivostok (VVO)
  • Inyokern (IYK)
  • Papa Westray (PPW)

Ich habe vor, zu diesem Trip einzelne Tagesberichte zu schreiben und anschließend zu veröffentlichen. Mal schauen, ob ich diesen Vorsatz auch in die Tat umsetzen kann.

Viele Grüße
Dieter

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