Bose QC30 Noise Cancelling Kopfhörer

Seit ziemlich genau drei Jahren nutze ich sehr gern die kleinen Bose QC20i Noise Cancelling Kopfhörer wenn ich auf Reisen bin. Ich finde sie einfach praktisch und kompakt. Meine QC3 sind gefühlt von der Geräuschunterdrückungsqualität etwas besser, aber auch „unhandlicher“, wenn es beim Handgepäck auf jeden Kubikzentimeter Platz ankommt ;)

Seit drei Wochen habe ich (Danke an Christoph für den Tipp) die Bose QC30 als Reisebegleiter dabei. Das sind In-Ear Kopfhörer mit Bluetooth. Damit das möglich wird (irgendwoher muss ja der Strom kommen) gibt es dazu einen mehr oder weniger praktischen Halsring.

Ich glaube, dank Apple werden die Verpackungen solcher Produkte immer „edler“. Ob es das braucht ist eine andere Frage….:

Der eigentliche Packungsinhalt sieht so aus:

Wie schon bei den anderen Bose In-Ear Kopfhörern sind drei unterschiedlich große Ohrstücke dabei. Für den Transport gibt es eine passende und stabile Tasche.

Ich war zuerst skeptisch, wie das mit dem Halsring so ist. Ich hab ja manchmal einen dicken Hals ;) Nach ein paar Minuten „daran gewöhnen“ stört er mich nicht mehr – er passt auch mir gut. Angenehm dabei ist, dass ich die Ohrhörer mal kurz rausnehmen und einfach hängen lassen kann. Das ist mit den schnurgebundenen schon schwieriger. Und allgemein ist es angenehmer, eben kein Kabel mehr zu haben.

Die Klangqualität ist für meine Ohren sehr gut. Auch im Flugzeug oder Serverraum. Das Besondere an den Kopfhörern ist, dass sich die Geräuschunterdrückungsstärke einstellen lässt. D.h. ich kann sie auf minimal stellen und bekomme dann mehr mit, was um mich herum geschieht. Oder ich stelle sie auf maximal und habe den maximalen Komfort. Einstellen lässt sich das über das Steuerungselement am Kabel oder über eine App (für iOS und Android):

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Über die App lassen sich auch die bis zu acht gekoppelten Geräte steuern. Auch das finde ich sehr praktisch. Ich habe mein iPhone, mein Lumia und mein Surface Book gekoppelt. Zwei davon können gleichzeitig aktiv sein.

Am Kopfhörer selber kann man die Lautstärke sowie die bereits erwähnte Geräuschunterdrückungsstärke einstellen. Es gibt eine Sprachansage, die über den aktuellen Zustand (Akku, Koppelung, Anruf) informiert. Die Sprache kann auch via App verändert werden.

Bezüglich der Akkulaufzeit kann ich noch keine konkreten Angaben machen, aber die angegebenen 10 Stunden Nutzungszeit kommen bislang gut hin. Werde hier ergänzen, sobald ich mehr Erfahrungen habe.

Ganz ohne meine QC20i werde ich jedoch nicht auskommen. Es gibt keine Möglichkeit, die QC30 auch per Kabel mit einer Quelle zu verbinden. Und das brauche ich, um beispielsweise meine eigenen Kopfhörer im Flugzeug zu nutzen. Ja, es gibt Klinke-zu-Bluetooth-Adapter, die scheiden bei mir aber aus (unhandlich für mobilen Einsatz).

Fazit:

Nach rund drei Wochen bin ich sehr begeistert von den QC30 und möchte nicht mehr auf sie verzichten! Eine Möglichkeit, „analoge“ Geräte per Klinkenstecker anzubinden wäre das Sahnehäubchen.

Hinweis:
Es handelt sich hier wie bei mir eigentlich üblich um KEINEN bezahlten/gestellten Produkttest. Derartige Berichte überlasse ich lieber anderen. Ich habe die Kopfhörer ganz normal bestellt und bezahlt und hatte auch nicht vor, sie zurückzuschicken.

Viele Grüße
Dieter

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Tag 2: Noch immer Anreise

Vier Uhr dreißig! Wisst ihr, wie früh das ist? Naja, was tue ich nicht alles, nur um ans Ziel zu kommen.

Beim CheckOut im Hilton Kopenhagen Flughafen um 05:00 Uhr werde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Ecke der Eingangshalle ein kleines Frühstück für Frühaufsteher gibt. Sehr nett, hatte ich bislang erst sehr selten, dass es ne Kleinigkeit bereits vor dem offiziellen Frühstücksbeginn gab. Hätte ich mal annehmen sollen und da eine Semmel der so essen sollen. Aber nein, ich einfach unverbesserlich dachte, in der von BA genutzten Aviator Lounge CPH wird es schon was geben.

Nach kurzem Fußmarsch zum Terminal, CheckIn und durch den Fast Track an der Sicherheitskontrolle stand ich in der Lounge. Naja, ok. Die Auswahl ist jetzt nicht so, dass sie mich vom Hocker reißt. Egal. Weniger Essen tut mir auch gut. Ich stelle fest, dass ich ruhig noch eine Stunde länger hätte schlafen können, die Wege und Wartezeiten waren echt kurz.

Bald ging es zum Boarding. Der Flug nach London ist ein British Airways Flug, durchgeführt von Jet Time mit einer Boeing 737-700. Ich hatte meinen Lieblingssitzplatz 01A und war froh, dass in der Club Europe (so heißt die innereuropäische Business Class bei British Airways) der Mittelsitz (also 01B) nicht vergeben wird. Ansonsten wäre es eng geworden.

Flug war wenig ereignisreich, dafür pünktlich. In London allerdings einen Außenposition, das heißt dann Bus fahren. Die Business Class Gäste (wir waren 7 an der Zahl) bekamen aber einen eigenen Bus, so dass wenig Wartezeit entstand. Im Terminal 5 dann wie immer durch die erneute Sicherheitskontrolle und ab in die Lounge zum Frühstück.

Bald darauf machte ich mich auf den Weg zum Satelliten B, denn von dort startet mein Flieger nach Newark. Dessen boarding begann schnell und ich war recht zügig an meinem Sitzplatz 15K. Einer meiner Lieblingsplätze in der Boeing 777 – leider kann ich den nicht vorab reservieren. Der ist eigentlich für Passagiere mit Kleinkind vorgesehen. Aber das ist einer der wenigen Fensterplätze (wobei ein Fenster direkt am Sitz fehlt), bei dem man nicht über den Gangplatzpassagier klettern muss. Schnell stellte sich heraus, dass die Club World nahezu leer bleiben wird. Ich habe 10 Passagiere gezählt – bei 48 möglichen Sitzplätzen. Mir war es recht, denn dadurch konnten wir in eine der „Club World Mini Suiten“ umziehen ;)

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Ich mag ja grundsätzlich den Sitz von British Airways, weil ich da genügend Platz habe und es immer eine Chance gibt, ohne gestört zu werden bzw. jemanden zu stören einen Fensterplatz zu bekommen. Von so etwas ist bei Lufthansa nicht mal zu träumen.

Ich habe dieses Mal absichtlich keine Bilder vom Essen gemacht. Langsam finde ich das langweilig und es gibt genügend Reiseblogger, die jedes einzelne Salatblatt fotografieren.

Ankunft in Newark war pünktlich und dank Global Entry war die Einreiseprozedur nach 1 Minute erledigt. Gepäck hatte ich ja keines aufgegeben, so dass ich direkt zum AirTrain konnte, um mit ihm vom Terminal B zum Terminal A zu fahren. Kurz am Checkin Schalter von American Airlines vorbei und mir bei der völlig unmotivierten Dame meine Papierbordkarten abgeholt und dann durch die Sicherheitskontrolle. Schade, dass es in EWR keine TSAPre-Schlange gibt. Daher muss man einen Kompromiss eingehen und kann zwar Schuhe/Gürtel anlassen, Laptop und Flüssigkeiten müssen aber raus. Normal ist das ja nicht so. Egal.

Einen Admirals Club (die Lounge von American Airlines) sucht man in EWR auch vergeblich.

Der anschließende Flug nach Charlotte (CLT) war mehr als pünktlich und somit waren meine leichten Sorgen wegen dem Sturm dahin. Schönstes Wetter!

In CLT hatten wir kurzen Aufenthalt und dann ging es mit dem nächsten Flieger weiter nach Seattle. 5,5 Stunden Flugzeit. Zwischendurch habe ich es deutlich gespürt, dass ich so früh aufgestanden bin. War leicht „fertig“ und habe 1-2 Stunden gepennt.

Der Landeanflug auf Seattle war sehr beeindruckend. Bild wäre sicherlich nichts geworden, denn es war schon recht dunkel (20:30 Uhr) aber klar und die Reste vom Sonnenuntergang noch sichtbar. Sehr schöne Stimmung und herrlicher Blick auf die Space Needle und Downtown Seattle.

Morgen geht es zwar erst recht spät – kurz nach 13:00 Uhr – weiter, dennoch haben wir uns für das altbekannte Hilton Seattle Airport entschieden, das in Fußweite von den Terminals liegt:

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Gute Nacht!

Viele Grüße
Dieter

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Tag 1: Die Anreise

Freitag, 16.00 Uhr.

Endlich. Ich konnte es erfreulicherweise einrichten, heute im HomeOffice zu sein. Kurz vor vier schalte ich meinen Abwesenheitsassistenten in Outlook ein, um meine Kollegen und Kunden daran zu erinnern, dass ich nicht da bin. Auch denke ich daran, die Sprachmailbox unseres Exchange Servers mit einer Abwesenheitsnotiz zu besprechen. Meine Mobilnummer ist eh immer darauf umgeleitet, also alles erledigt!

Ich fahre mein Surface Book runter und packe es zusammen mit den letzten Reiseutensilien in meine Tasche. Warum erwähne ich mein Surface Book? Weil ich es lustig finde, dass die Apple-Jünger immer über ihr MacBook schreiben und selten über ihr Laptop/Notebook. Außer in IT-technischen Blogs spielt es doch keine Rolle, welche Marke das Laptop hat, oder?

Um 16:15 Uhr mache ich mich auf den Weg zur S-Bahnstation. Habe zum Glück nicht weit dahin und auch die Fahrt zum Flugplatz Hannover ist nicht allzu lange. Komme entspannt an und begebe mich zum Checkin-Schalter der SAS, um mir meine Bordkarte abzuholen. Ja, das ist altmodisch. Ich hab’s ja nicht so mit IT ;)) Ne, ich mache das noch immer: Papierbordkarten nutzen. Erstens hebe ich die kleinen Abschnitte davon auf, zweitens bietet eh nicht jede Fluggesellschaft eine vernünftige App für mein Windows Phone an und drittens mag ich das rumgefummel an der Sicherheitskontrolle und am Gate nicht. Wenn ich da zuschaue und sehe, wie lange das bei den meisten (nicht: allen!) dauert, dann weiß ich, dass es sich für mich lohnt, am Schalter vorbei zu gehen. Ist so oder so manchmal nützlich. Und Dank Status muss ich auch in der Regel selten länger anstehen.

Da ich wie immer ein Zeitpuffer eingeplant habe bis zum Abflug, kann ich in der Lufthansa Senator Lounge in Hannover noch so richtig schlemmen:

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Ich sehe, dass meine Maschine pünktlich aus Kopenhagen ankommt, also sieht es auch nach einer pünktlichen Reise aus. Dieser Flug wird nicht direkt von SAS durchgeführt, sondern von Jet Time. Die kenne ich von anderen Strecken schon. Als Fluggerät kommt die Aerospitale ATR 72-600 mit der Registrierung (Kennzeichen) OY-JZB zum Einsatz. Ich sitze auf 01C, da habe ich genügend Platz für meine Beine.

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Flug war kurz, pünktlich, freundlich. Obwohl ich schon mehrere ATR72-Flüge hinter mir habe, fällt mir auf, wie leise die doch im vorderen Bereich ist.

In Kopenhagen angekommen ging ich direkt zum Hotel. Mein Weiterflug nach London ist ja erst morgen, daher muss ich irgendwo übernachten. Und da das Hilton in Laufweite zum Flughafen liegt und die Kette meiner Wahl ist, habe ich mich dafür entschieden. Checkin war sehr freundlich. Die Fußballmannschaft von Armenien war auch in dem Hilton untergebracht und kam gerade an. Die haben morgen ein Länderspiel in Kopenhagen haben sie gesagt.

Als Zimmer gab es ein Executive King Plus Room, der sehr geräumig und gut ausgestattet ist:

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Noch ein kurzer Besuch in der Lounge und dann ging es auch schon bald ins Bett. Wecker für morgen steht auf 04:30 Uhr.

Gute Nacht!

Viele Grüße
Dieter

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Endlich Urlaub – eine kleine Reise steht an

Wir haben ja schon länger keinen Reisebericht mehr verfasst. Das wollen wir für einen Trip ändern und darüber berichten. Es ist aber kein Livebericht, wir sind schon wieder zuhause. Geschrieben wurde aber meist alles während der Reise, daher ist die verwendete Zeit auch Gegenwart.

Wo soll es hingehen?

Ich habe in den letzten Jahren 49 der 50 U.S.-Bundesstaaten sowie Guam, Puerto Rico und die U.S. Virgin Islands bereist. Aber ein U.S.-Bundesstaat fehlte noch: Alaska. Das lag immer daran, dass ich – obwohl Seattle mein am häufigsten genutzter U.S.-Flughafen ist – nie Zeit und einen passenden Tarif gefunden habe, da mal hoch zu fliegen. Doch das ändert sich nun endlich. Diese Reise steht ganz im Zeichen von Alaska.

Mit zwei Freunden beschlossen wir, den sogenannten Alaska Airlines Milk Run zu machen. „Milchkannenflug“ deshalb, weil die Flugstrecke mehrere Zwischenlandungen in kleineren Ortschaften in Alaska vorsieht. Streng genommen handelt es sich um mehrere Flugstrecken, die unter den Flugnummern AS 61, 62, 64, 65, 66 und 67  durchgeführt werden.

Die reine Milchkannenroute sieht so aus:

Man könnte noch einen Abstecher nach Sitka (SIT) machen, das ließ sich aber nicht in unsere Tour einbauen. Am sinnvollsten erschien es uns, die AS 66 und den 2. Teil der AS 64 zu fliegen.

Da nur diese beiden Flüge alleine nicht spannend genug sind, haben wir noch ein paar Flüge drangebaut. Wir wollen ja auch etwas sehen :) Der inneramerikanische (domestic) Teil der Reise sieht dann von der Planung her so aus:

Aus Zeitgründen mussten wir alles sehr eng takten, hoffentlich klappt das auch alles!

Ihr habt es wohl schon gemerkt – da fehlt noch was. Denn schließlich wohnen wir nicht in Seattle…. Wir brauchten daher auch noch einen „Positionierungsflug“. Von Hannover nach Seattle gibt es keinen nonstop-Flug – was ich ja gar nicht verstehe ;) Also mussten wir wieder basteln. Wichtigste Voraussetzung: So komfortabel wie möglich, so teuer wie nötig – also günstig! „Günstig“ bezieht sich nicht nur auf den Preis, auch die Ausbeute an Meilen muss stimmen. Zufälligerweise (klar) gab es zum Buchungszeitraum ein gutes preisliches Angebot und ich habe über das Reisebüro meines Vertrauens den Zubringer/Positionierungsflug nach Seattle gebucht.

Zusammen mit den bereits in diesem Jahr geflogenen Strecken sollte dieser Trip ausreichen, meinen Goldstatus bei British Airways zu verlängern. Das ist mir wichtiger, als meinen Senator-Status bei der Lufthansa zu behalten.

Die gesamte geplante Flugroute sieht so aus:

10 Tage, 26 Flugsegmente, knapp 19.000 Entfernungsmeilen (rund 30.000km), 13 neue Flughäfen, 7 unterschiedliche Fluggesellschaften, davon 3 für mich Neue sowie 7 einzelne Flugtickets.

Inspiriert hat uns auch der Reisebericht von „Mr. Hard„. Gebucht haben wir alle Domestic-Flüge direkt auf alaskaair.com. Den Langstreckenanteil hat wie fast immer SkyTravelAgent gebucht.

Kurz vor Abflug in Hannover kamen die ersten Berichte über den Sturm „Hermine“ auf, der die Südostküste der USA besucht. Klasse, ihr habt gesehen, wo Charlotte, NC (CLT) liegt? Genau. Mal schauen, das könnte spannend werden. Und ziemlich unlustig, denn zwischen Ankunft in Seattle und Weiterflug nach Anchorage liegt gerade mal eine Nacht…

Warum machen wir so einen Trip überhaupt? Ganz einfach: aus Spaß! Und, um endlich mal Alaska von meiner Bucketlist streichen zu können. War langsam schon peinlich, so oft in den USA gewesen zu sein, und es bislang nie nach Alaska geschafft zu haben. Außerdem mögen wir „besondere“ Flüge, die nicht wirklich alltäglich sind.

Dazu zählen für mich zB.

  • der längste Linienflug (SQ21 EWR-SIN, 18,5h Flugzeit)
  • Der kürzeste Linienflug (PPW-WRY, <2 Minuten Flugzeit)
  • Rundflug mit dem „Rosinenbomber“ (DC-3)
  • Rundflug mit der „Tante Ju“ (JU-52)
  • Flug mit einem „Private Jet“ (hier: Cessna Citation CJ3)
  • Island Hopper UA 154

Auch spielt die Anzahl der unterschiedlichen angeflogenen Flughäfen eine kleine Rolle. Auf dieser Tour kommen gleich 13 neue dazu. Damit habe ich aktuell 286 unterschiedliche Flughäfen angeflogen (bzw. von dort abgeflogen). Nicht _wirklich_ wichtig, aber ein Sammlerobjekt. Und an manche außergewöhnliche Flughäfen erinnere ich mich sehr gerne. Dazu gehören:

  • Yuzhno-Sakhalinsk (UUS)
  • Vladivostok (VVO)
  • Inyokern (IYK)
  • Papa Westray (PPW)

Ich habe vor, zu diesem Trip einzelne Tagesberichte zu schreiben und anschließend zu veröffentlichen. Mal schauen, ob ich diesen Vorsatz auch in die Tat umsetzen kann.

Viele Grüße
Dieter

 

Maps generated by the Great Circle Mapper – copyright © Karl L. Swartz.

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Neues Maskottchen im Conrad Singapore

Huhu, ich bin’s! :)

Eigentlich habe ich keinen Grund, fröhlich zu sein – ich versuche es aber dennoch.

An Weihnachten habe ich euch noch von dem schönen großen Bärenbaum in meiner Heimat, dem Conrad Singapore Hotel, berichtet. Der war so schön und ich hab mich riesig gefreut, dass ich den sehen durfte! Zumindest beim Baum wurde ja angekündigt, dass es den künftig nicht mehr geben wird. Es war dem Hotel wohl zu teuer, meine Brüder da hinzustellen, obwohl sie ja tatkräftig unterstützt haben – und natürlich Spaß hatten! Gerade deswegen war ich froh, dass wir extra nach Singapore geflogen sind und ich meine Brüder und den Baum noch sehen durfte.

Vorgestern habe ich jedoch von meinem guten Freund Philipp – der gerade in Singapore im Conrad wohnt – erfahren, dass das damals nicht nur das Ende des Bärenbaums war (der viele Jahre lang an Weihnachten in der Lobby stand) sondern auch das Ende meiner Familie. Meine Brüder gibt es nicht mehr und sie werden auch nicht mehr nachproduziert :(

Nun werden Gäste auf dem Zimmer durch einen meiner Verwandten begrüßt:

Der neue Bär im Conrad Singapore

Danke an Philipp für das Foto!

Diese Art der Verwandten (ich glaube es ist sowas wie ein Großneffe?) wohnt auch im Conrad in Tokyo. Zwei von denen leben nun auch bei uns in der Wohnung, die hat Dieter vor vielen Jahren aus Tokyo mitgebracht (da war ich noch nicht auf der Welt):

Conrad Tokyo

Sehr schade, denn ich mochte meine Familie und meine Brüder sehr. Und jetzt sind sie einfach durch jüngere und billigere Bären ersetzt worden. Hm.

Viele Grüße
Euer Conrad

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In den USA mobil erreichbar sein

Vor über zwei Jahren habe ich über T-Mobile in den USA berichtet. Um dort telefonisch erreichbar zu sein und auch Datenverbindungen nutzen zu können. Inzwischen haben sich die Tarife etwas verändert. “Meinen” $3/Tag-Tarif gibt es nicht mehr für Neukunden und für mich rechnet es sich, den Tarif so beizubehalten. Die Alternative wären $3 pro Monat und dann $5 pro Tag – allerdings dann mit 500MB statt wie bei mir 200MB.

Für einige von euch könnte dieser neue Tarif – speziell für Touristen – interessant sein:

T-Mobile Tourist Plan

  • 2GB Datenvolumen mit bis zu 4G/LTE Geschwindigkeit, WiFi-Hotspotfunktion ist erlaubt
  • Unbegrenzte Anzahl SMS an U.S.-Rufnummern sowie zu 140+ Ländern (darunter auch Deutschland, Schweiz, Österreich) – also ideal, um mit Freunden etc. zuhause per SMS in Kontakt zu bleiben. VORSICHT: deren Rückantworten werden abhängig von deren Tarif teuer, da sie an eine U.S.-Rufnummer gehen!
  • 1000 Minuten nationale Gespräche (zur Erinnerung: In den USA gibt es im Normalfall keine Unterscheidung zwischen Festnetz und Mobilfunk, d.h. ihr könnt damit jede normale U.S.-Rufnummer erreichen).
  • Domestic data roaming für maximal 200MB

Der Plan kostet $30 und läuft 3 Wochen ab Aktivierungsdatum.

Die wesentlichen Nachteile:

  • keine Verlängerung der 3 Wochen möglich
  • der Plan hat nur eine Haltbarkeit von 3 Wochen. Bei einer späteren Wiedereinreise kann dieser “Vertrag” nicht reaktiviert werden (um dieselbe Rufnummer weiter zu nutzen)
  • wenn die 2GB/1000 Minuten verbraucht sind ist keine Erweiterung möglich
  • wenn die 2GB mit bis zu 4G/LTE Geschwindigkeit verbraucht sind, erfolgt eine Drosselung auf bis zu maximal 2G (praktisch nicht mehr nutzbar)

Weitere Informationen zu dem Plan findet ihr hier.

Es gibt sicherlich noch viele andere Kombinationsmöglichkeiten oder Angebote von AT&T oder Verizon. Schaut euch bei Bedarf einfach um. Die Anforderungen eines jeden sind schließlich anders. Ich bin seit einigen Jahren zufrieden mit T-Mobile, hatte keine wirklichen Probleme und habe vor, meinen aktuellen Tarif noch einige Zeit zu nutzen. Ich zahle mindestens einmal im Jahr $100 ein, damit bleibt die Rufnummer erhalten.

Viele Grüße
Dieter

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Weihnachten im Conrad Singapore

Huhu, ich bin’s! Smiley

Wir waren ja letzte Woche in meiner Heimat. Also dem Conrad Centennial Hotel in Singapore. War schön, mal wieder an meinen Herkunftsort zurück zu kehren. Der Zeitpunkt war geschickt gewählt, denn es gab etwas zu bestaunen. Man hat es mir in den letzten Jahren immer wieder berichtet, aber wir konnten es bislang nicht einrichten, dass wir in der Weihnachtszeit in meiner Heimat vorbei schauen. Um so erfreuter war ich, dass es dieses Jahr geklappt hat. *freu*

440 meiner Brüder haben sich zusammen getan, um diesen schönen WeihnachtsBärenbaum zu bilden:

Meine Brüder wurden der Größe nach sortiert und die großen und starken Bären wollten ganz unten sein, quasi das Fundament. Gut geplant!

Wenn wir dem Schild neben dem Baum glauben, dann war das das letzte Baum-Jahr Trauriges Smiley Mal abwarten!

Viele Grüße
Euer Conrad

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Online sein in Australien

Die letzten paar Tage war ich in Australien. Während der Reisevorbereitung beschäftigte mich die Frage, wie ich denn – trotz Urlaub – günstig online sein kann. Ich habe zwar eine Truphone-Karte und Australien ist ein Truphone-Land, aber dennoch sind 8 Cent pro MB auf Dauer viel. Also habe ich mich bei den drei großen Mobilfunkanbietern in Australien umgesehen: Telstra, Optus und Vodafone. Nach ein bisschen Vergleichen und weiterer Recherche fand ich, dass der für mich ideale prepaid-Tarif der von Optus ist. Dort bekommt man für AUD 2,00 am Tag 500 MB Datenvolumen sowie unlimitiert Telefonate und SMS innerhalb Australiens. Nicht dass ich vorhatte, stundenlang innerhalb Australiens zu telefonieren, aber das Gesamtpaket erschien mir schlüssig. Das interessante daran (und im Gegensatz zB zu meinem T-Mobile USA prepaid-Tarif) ist, dass am Ende der 500 MB automatisch wieder AUD 2,00 abgebucht werden und man wieder 500 MB zur Verfügung hat – in diesem Fall allerdings nur bis Mitternacht. Die Zeit verlängert sich dadurch nicht.

Alternativ wäre ein reiner Datentarif gewesen, da gibt es beispielsweise 10 GB für AUD 40,00. Ich hatte beim Optus Verkaufsstand am Flughafen Sydney nach dem 10GB-Tarif gefragt, aber die waren zu dritt der Meinung, so eine SIM-Karte würde in einem “normalen” Smartphone nicht funktionieren, weil das Netz das erkennt und sperren würde. Dieser Tarif sei ausschließlich für Broadband-Geräte wie MiFis oder Tablets. Halte ich zwar nach wie vor für Blödsinn, aber was soll’s. Für die 10 Tage, die ich in Australien war, war der $2/Tag-Tarif die sinnvollere Wahl.

Also habe ich mir eine SIM-Karte geholt und mit AUD 20,00 aufgeladen. Die SIM-Karte kostet nichts. Der Verkaufsstand ist direkt gegenüber dem Ausgang der Internationalen Ankunft im Terminal 1 vom Flughafen Sydney. Nicht zu übersehen! Ruckzuck war die Karte aktiviert und ich konnte Daten empfangen.

Weiteres Guthaben lässt sich in jedem Optus Laden, per Internet oder telefonisch (555) aufladen – bei einem Mindestbetrag von AUD 10,00 pro Ladevorgang. Ich musste einmal nachladen und das ging problemlos übers Internet via www.optus.com.au.

Für Windows Phone gibt es leider keine App und so musste ich (sofern gewünscht) mein aktuellen Verbrauch entweder in meinem Konto im Internet nachschauen oder per kostenfreier SMS. Ich habe oft die SMS-Variante genutzt.

Dazu muss man eine SMS mit BAL an 9999 senden und erhält kurz darauf eine vergleichbare Status-SMS:

Plan:
My Prepaid Daily Plus
Level: $2.00
MyData: 465.44 MB remaining of 500.00 MB
MyTalk: Unlimited
MyMessages: Unlimited
MyCredit: $6.40 remaining.
MyCredit Expiry: 15/06/2016
MyNumber:04326xxxxx
To recharge please go to optus.com.au/rechargeyourway or call 555. For more self-service options reply „menu“.

Alles also ganz einfach.

Im Internet sieht das wie folgt aus:

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Es gibt auch eine Verbrauchsübersicht, die mir allerdings nicht wirklich half. War auch gar nicht notwendig, bis auf einen einzigen Fall.

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Ein bisschen aufpassen solltet ihr allerdings, wenn ihr euch so eine SIM-Karte zulegt. Mir wurden plötzlich AUD 6,60 abgezogen und ich bekam dafür eine Spam-SMS zugeschickt.

Habe mich im ersten Schritt gewundert und dann geärgert. Nach etwas Recherche fand ich heraus, dass es in Australien “Premium SMS” gibt, die (gemäß Berichten im Internet) teils abonniert werden müssen oder auch mal unbestellt ankommen. Und der Empfänger bezahlt. Sieht wohl so aus, als ob einer der Vornutzer der Rufnummer so etwas mal abonniert hatte:

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Nach weiterer Recherche habe ich dann herausgefunden, dass man den Empfang von Premium-SMS deaktivieren muss – ist laut einem Optus Verkäufer standardmäßig aktiviert! Das muss man aber auch zuerst ein mal wissen.

Im Online Konto kann man diese Einstellung wie folgt vornehmen:

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Dort setzt man das Ausgabenlimit auf AUD 0,00 und somit können keine (weiteren) Kosten entstehen.

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Aufgrund meiner Reklamation wurden mir die abgezogenen Dollar wieder gutgeschrieben.

Von der Nutzung her war alles problemlos. Empfang gut, die Datenübertragung auch. Der folgende Test wurde bei Katoomba, NSW gemacht. Nicht gerade im Zentrum sondern eher ländlich. Auch sonst war ich bis auf wenige Gegenden gut erreichbar.

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Würde diesen Tarif bei meinem nächsten Australien-Aufenthalt unter gleichen Voraussetzungen wieder nehmen!

 

Viele Grüße
Dieter

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Hilton HHonors Q1 2016 Promotion

Die Hilton Hotelkette hat ihre Promotion für das erste Quartal 2016 (01. Januar bis 30. April) bekanntgegeben. Man kann entweder doppelte HHonors Punkte oder doppelte Meilen pro Aufenthalt bekommen – und zwar ausnahmsweise in allen Hilton Hotels (!).

Weitere Informationen:

  • Registrierung
  • FAQ
  • T&C
    The offer (“Double Your HHonors”) is valid for eligible stays completed between 1 January and 30 April 2016 („Promotion Period“) at any hotel or resort in the Hilton Portfolio. Hilton HHonors™ members must first register at HHonors.com/Double prior to check-in of your stay within the Promotion Period. Your selection of Double Points or Double Miles applies to all stays completed during the Promotion Period and cannot be changed. Registered HHonors members will only receive the selected bonus for nights completed during the Promotion Period, regardless of a check-in date before the Promotion Period begins or a check-out date after the Promotion Period ends. If registering for Double Miles, you must select Points and Miles as your Double Dip™ Earning Style within your HHonors profile. „Double Points“ means you will receive a bonus equal to the number of Base Points earned during a stay. Bonus Points earned on Base Points do not count toward tier qualification. Double Miles are only available with participating airlines. A preferred airline must be selected in your HHonors profile. Airline Miles accrued and awards issued are subject to the Terms and Conditions of each participating airline’s reward program, as applicable. Certain airlines may not participate with the brand at which your stay is consumed. For details on the eligibility of your stay to earn miles, please click here. Please allow six to eight weeks from completion of your stay for points or miles to appear in your HHonors account. Offer is not transferable, is not valid for groups and cannot be combined with other select offers.

Viele Grüße
Dieter

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Australian Parliament House – Das Australische Parlament

Heute war ich kurz in Canberra, der Hauptstadt von Australien. Canberra liegt im Australian Capital Territory, quasi einem eigenen Bundesstaat zwischen Sydney und Melbourne. Die Stadt wurde ab 1913 gebaut und ist seit 1927 Regierungssitz.

Hauptgrund war der Besuch des Parlamentes. Das ist nämlich zur Besichtigung offen.

Ein sehr bemerkenswertes Gebäude:

Kostenfreie Parkmöglichkeiten sind vorhanden (am Wochenende und Feiertagen ganztags, Werktags 2 Stunden).

Besonders interessant sind “The Great Hall”, “House of Representatives” und der “Senate”.

The Great Hall

House of Representatives

House of Representatives

Senate

Senate

Man kann dem Parlament auch auf’s Dach steigen und hat von dort eine schöne Aussicht:

Ausblick vom Roof Top

Ausblick vom Roof Top

Weitere Informationen findet ihr auf der Besucherwebseite des Parlaments.

Viele Grüße
Dieter

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